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10. Juni 2026
Die kurze Antwort
Coworking bezeichnet offene, gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche, meist tage- oder platzweise gebucht. Ein Shared Workspace ist umfassender: ein professionell betriebener Standort, der vom flexiblen Einzelplatz bis zum abschliessbaren Teambüro reicht und Services bündelt. Das eigene Büro bietet maximale Kontrolle, bindet aber Kapital, Zeit und lange Vertragslaufzeiten. Premium Shared Workspaces verbinden die Privatsphäre des eigenen Büros mit der Flexibilität flexibler Modelle.
Was ist Coworking genau?
Coworking entstand als Idee gemeinschaftlichen Arbeitens mit flachen Hierarchien. Der erste offizielle Space eröffnete 2005 in San Francisco, 2007 kam das Modell nach Zürich. Klassisches Coworking lebt vom offenen Raum: gemeinsam genutzte Desks, oft Day-Passes, Austausch zwischen Branchen. Für Selbständige, Freelancer und sehr kleine Teams ist das ideal.
Was ist ein Shared Workspace, und worin liegt der Unterschied?
Ein Shared Workspace ist ein von einem professionellen Dienstleister betriebener, vollständig ausgestatteter Standort, der verschiedene Nutzungsformen unter einem Dach bündelt. Der entscheidende Unterschied zum reinen Coworking: Neben offenen Bereichen gibt es private, abschliessbare Teambüros, dazu Meetingräume, Empfang, IT und Community. Man mietet nicht Quadratmeter, sondern eine Mitgliedschaft mit klar definiertem Leistungsumfang.
Innerhalb der Coworking-Community lassen sich heute auch abschliessbare Privatbüros mieten. So profitiert ein Team von der Privatsphäre eines eigenen Büros und gleichzeitig von Inklusivleistungen und flexiblen Kündigungsfristen, ohne die lange Bindung eines gewerblichen Mietvertrags.
Wann lohnt sich noch das eigene Büro?
Das eigene Büro bietet volle gestalterische und betriebliche Kontrolle. Es rechnet sich vor allem für sehr grosse, stabile Belegschaften mit konstantem Flächenbedarf. Die Kehrseite: Mietverträge über drei bis fünf Jahre, Investitionen in Mobiliar, IT und Sicherheit sowie laufender Organisationsaufwand für Reinigung, Catering und Facility Management. In Zeiten hybrider Modelle bedeutet das oft, grosse Flächen vorzuhalten, die die Hälfte der Zeit leer stehen.
Wo ordnet sich ein Premium Shared Workspace ein?
Am oberen Ende des Spektrums. HeadsQuarter ist bewusst kein klassisches Coworking: keine grossen offenen Desks für viele Personen, keine Day-Passes, keine reinen Büros nach Quadratmeterpreis. Stattdessen Memberships, vom Access Pass über den Fix Desk bis zum Private Office für 2 bis 20 und mehr Arbeitsplätze, ergänzt um die Custom Suite Solution für individuell ausgebaute Lösungen. Der Betrieb, von Reinigung über IT bis Community, läuft im Hintergrund.
FAQ
Nein. Coworking meint die offene, geteilte Arbeitsfläche. Shared Workspace ist der breitere Begriff und schliesst private Teambüros und servicierte Lösungen mit ein.
Hohe Fixkosten, lange Vertragsbindung, Investitionen in Ausstattung und der laufende Betriebsaufwand. Bei hybriden Modellen bleiben Flächen zudem oft teilweise ungenutzt.
Für Teams, die Repräsentation, Privatsphäre und Service wollen, ohne ein Büro selbst zu betreiben.
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