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11. Juni 2026
Die kurze Antwort
Beim flexiblen Workspace zahlt ein Unternehmen einen planbaren Preis pro Mitgliedschaft oder Arbeitsplatz, der Miete, Nebenkosten, Mobiliar, IT, Reinigung und Services bündelt. Gegenüber dem eigenen Büro entfallen Investitionen, Betriebsaufwand und lange Bindung. Je nach Vertragsgestaltung lässt sich die Nutzung zudem als laufender Aufwand statt als bilanzielle Leasingverbindlichkeit führen. Der Business Case liegt also nicht nur im Preis, sondern in Planbarkeit und Skalierbarkeit.
Welche Kosten fallen beim eigenen Büro an?
Für eine eigene Bürofläche rechnet man neben den Flächen für Arbeitslätze und Austattung zuzüglich mit Flächen für Sitzungszimmer, Aufenthaltsräume und Teeküche. Dazu kommen Energie, Büromobiliar, IT-Infrastruktur inklusive PC-Support und IT-Security, Reinigung und gegebenenfalls ein Hauswart. In Zürich, einem der teuersten Büromärkte der Schweiz, summieren sich diese Posten schnell. Hinzu kommt der Aufwand, all das selbst zu organisieren.
Wie setzt sich der Preis beim flexiblen Workspace zusammen?
Seriöse Anbieter schnüren All-inclusive-Pakete. Reinigung, Druckernutzung, Meetingräume, Kaffee, Snacks und Community-Aktivitäten sind im Preis enthalten. Das macht die Kosten kontrollierbar und verwandelt viele variable, schwer planbare Posten in eine fixe, transparente Grösse pro Monat. Über 90 Prozent der flexiblen Büros in Zürich sind ohne langfristige Verpflichtung zugänglich, was die Kalkulation zusätzlich vereinfacht.
Was ist der versteckte finanzielle Hebel: IFRS 16?
Nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 16 müssen Mietverträge grundsätzlich als Nutzungsrecht (Aktivum) und Leasingverbindlichkeit (Passivum) in der Bilanz erfasst werden. Ein langer Büromietvertrag verlängert damit die Bilanz und belastet Kennzahlen wie den Verschuldungsgrad. Kurzfristige Vereinbarungen mit einer Laufzeit bis zwölf Monaten sowie geringwertige Leasingverhältnisse sind von dieser Pflicht ausgenommen und können als laufender Aufwand in der Erfolgsrechnung geführt werden. Flexible Workspace-Memberships mit kurzer Laufzeit fallen je nach Ausgestaltung in diese Kategorie. Das Ergebnis ist eine schlankere Bilanz ohne langfristige Leasingverbindlichkeit. Die konkrete bilanzielle Behandlung hängt vom Einzelvertrag ab und sollte mit der Revisionsstelle geprüft werden.
Worin liegt der eigentliche Business Case?
Im Gesamtbild aus drei Effekten:
Anbieter wie HeadsQuarter bilden diese Logik im Membership-Modell ab. Statt Quadratmeter mit Nebenkostenabrechnung gibt es eine Mitgliedschaft mit klar definierten, inkludierten Leistungen, vom Fix Desk bis zur Custom Suite Solution.
FAQ
Ist ein flexibler Workspace günstiger als ein eigenes Büro? Pro Quadratmeter nicht zwingend. In der Gesamtrechnung aus Investitionen, Betrieb und Flexibilität ist er für viele Unternehmen jedoch der wirtschaftlichere Weg, besonders bei schwankendem Bedarf.
Was ist im Preis eines flexiblen Workspace enthalten? Üblicherweise Reinigung, IT, Empfang, Meetingräume, Kaffee, Snacks und Community-Events. Damit fallen separate Nebenkosten und Organisationsaufwand weitgehend weg.
Wie wirkt sich ein flexibler Workspace auf die Bilanz aus? Kurzfristige Vereinbarungen bis zwölf Monate können nach IFRS 16 als laufender Aufwand statt als Leasingverbindlichkeit gelten. Das hält die Bilanz schlank. Die Einordnung ist mit der Revisionsstelle zu klären.
Gibt es flexible Workspaces in Zürich ohne lange Bindung? Ja. Der grosse Teil der Anbieter arbeitet mit kurzen, anpassbaren Laufzeiten statt mit mehrjährigen Mietverträgen.
Pro Quadratmeter nicht zwingend. In der Gesamtrechnung aus Investitionen, Betrieb und Flexibilität ist er für viele Unternehmen jedoch der wirtschaftlichere Weg, besonders bei volatilem Bedarf.
Hohe Fixkosten, lange Vertragsbindung, Investitionen in Ausstattung und der laufende Betriebsaufwand. Bei hybriden Modellen bleiben Flächen zudem oft teilweise ungenutzt.Kurzfristige Vereinbarungen bis zwölf Monate können nach IFRS 16 als laufender Aufwand statt als Leasingverbindlichkeit gelten. Das hält die Bilanz schlank. Die Einordnung ist mit der Revisionsstelle zu klären.
Ja. Der grosse Teil der Anbieter arbeitet mit kurzen, anpassbaren Laufzeiten statt mit mehrjährigen Mietverträgen.
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